R.

Montag, 17. Juni 2013

Es bleibt dabei . . .

Tage, Monate, Jahre und auch viele Kilometer können uns nicht trennen ♥ ♥ ♥

Donnerstag, 9. August 2012

Quelle Surprise!

Das Handy klingelt - besser gesagt, es wird angeklingelt.
Einmal, noch einmal und auch ein drittes Mal.
Es ist schon spät. Na gut, bei Dir ist es ja auch noch eine Stunde früher und die aktuelle Fastenzeit verlegt Dein Leben eh in die Nacht!
Mit der günstigen Vorwahl kombiniert wähle ich Deine Nummer. Vor ungefähr einem Monat haben wir das letzte Mal telefoniert, aber es kommt mir eher vor wie eine Ewigkeit.
Und dann erzählst Du mir ganz beiläufig, dass Du gestern am Flughafen Frankfurt warst. Quelle surprise! Nur leider kommt diese Info mindestens einen Tag zu spät...
Es fühlt sich komisch an, dass Du physisch so viel näher als normal warst. Immer noch nicht nah genug, um Dich nach über dreizehn Jahren das erste Mal wieder zu sehen, aber schon viel näher als sonst. Das fühlt sich kribbelig an, so ein wenig wie Vorfreude - auch wenn diese Vorfreude noch ohne Ziel ist.
Das allerschönste war aber, dass Du am Telefon so fröhlich, so optimistisch geklungen hast wie schon ewig nicht mehr.
Ich bin gespannt wie alles weitergeht und wann wir uns endlich leibhaftig gegenüber stehen werden.....

Sonntag, 30. Januar 2011

DU LEBST

Es war am Freitag als völlig unerwartet die Melodie erklang, die ich für Deine Rufnummer ausgesucht hatte und die ich auch nur mit Dir in Verbindung bringe.
Für einen winzigen Moment fühlte ich mich wie gelähmt, erstarrt und ich konnte es erst nicht wirklich glauben.
Da ich nicht schnell genug am Telefon war, blieb mir nichts anderes übrig als ganz schnell zurück zu rufen. Da war sie, die Stimme, die ich so unendlich vermisst hatte und auf die ich so lange vergeblich gewartet hatte und sie klang ruhig wie immer.
Viele Fragen stellte ich nicht, denn mir ist vor allem wichtig zu wissen, dass es Dir den Umständen entsprechend gut geht und ich Dich nicht für immer verloren habe.
Ganz ist die Anspannung noch nicht von mir gewichen, zu intensiv waren die Tage seit dem 14. Januar. Aber ich fühle bereits, dass es langsam, Schritt für Schritt, besser wird. Am schönsten ist, dass die aufwühlenden Alpträume nicht mehr da sind und sich hoffentlich auch lange nicht mehr blicken lassen. Total spannend ist übrigens, dass ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag natürlich wieder von Dir träumte und Du hast mir zugerufen, dass ich Dich suchen solle. Welch ein Zeichen, vor allem weil der Traum nun ausgerechnet in der Nacht vor Deinem Anruf war und ich fühle sehr stark, dass es ganz sicher eine tiefe Verbundenheit zwischen uns gibt.

Heute habe ich Dich wieder angerufen, erst beim Schlafen gestört und später konnte ich Dir dann ganz in Ruhe sagen, dass ich Dich sehr liebe. Aus Deiner Stimme klingt sehr wenig Hoffnung und ich kann nicht mal ansatzweise erahnen wie es wirklich um Dich steht.
Um Dich herum herrscht immer noch Chaos und Deine berufliche Existenz hat sich in Luft aufgelöst. Ich wünschte, ich könnte Dir irgendwie helfen oder wenigstens wieder ein bisschen Hoffnung geben. Vielleicht schaffe ich das Stück für Stück in den nächsten Anrufen.

Ich bin so dankbar, dass ich Dich nicht verloren habe! Wir haben schon so viel durch gestanden - allein der Gedanke daran hilft mir, dass das Fünkchen Hoffnung nicht erlischt.

Sonntag, 23. Januar 2011

SIEBEN TAGE...

... ist Deine Stimme nun von mir entfernt.
Ich schwebe immer noch zwischen Bangen und Hoffen - eigentlich mehr Bangen.
Letzte Nacht habe ich das erste Mal seit einer Woche mehr als drei Stunden geschlafen. Das muss die Erschöpfung gewesen sein.
Tagsüber schaffe ich es einigermaßen, mich zusammen zu reißen, aber am Abend und in der Nacht ist es besonders schwer.
Weinen kann ich nicht mehr - mir sind die Tränen ausgegangen und ich warte auf Nachschub.
Aber eine ungeheure Traurigkeit liegt in, auf und über mir. Gepaart mit Unsicherheit, Hilflosigkeit, Angst und der permanenten Frage was ich tun soll. Bis jetzt finde ich noch keine Antwort darauf.
Und nun muss ich wieder eine dunkle, sehr dunkle, schaurig dunkle Nacht überstehen, um an einem Morgen anzukommen, der es kaum schafft ein wenig Helligkeit in den nächsten Tag zu bringen.
Es gibt zwei Dinge, wenn es die gäbe, ich würde sofort zugreifen: Entweder eine Zeitzurückdreh-Maschine oder einen Licht-an-Ende-des-Tunnels-Anzünder. Das erstgenannte würde ich bevorzugen, wäre aber auch mit dem Zweitgenannten einverstanden.

Donnerstag, 20. Januar 2011

UND JETZT?

Über ein Jahr war es hier nun still, aber nur hier, nicht im realen Leben.
Auch wenn unsere kurzen gemeinsamen Momente in Form von SMS und Anruf seltener als vorher waren, so waren sie nicht weniger vertraut als vorher und immer voller Gefühl.
Mittwoch vor einer Woche hatten wir das letzte längere Gespräch, es war schön und bitter zu gleich, weil immer noch ungewiss war, wann unsere Sehnsucht auf ein Wiedersehen gestillt werden könnte. Mir mangelt es an finanziellen Mitteln für ein Ticket und vielleicht auch ein kleines bisschen an Mut und Dir am Visum.
Und dann kam, womit niemand gerechnet hatte…
Plötzlich, es war an einem Freitag, war das Leben in Deiner Heimat im Umschwung, total verändert und schrecklicher Weise warst Du nicht auf der Gewinnerseite. Leider haben alte Entscheidungen nicht nur zur Folge gehabt, dass wir uns damals trennen mussten, nun ging es auch um Dein Leben.
Und so sehr ich mich auch für das von mir geliebte Land über die neue Situation freue, ich bekam sofort ganz große Angst um Dich.
Was sollte ich tun? Abwarten? Anrufen? SMS?
Ich wartete einen ganzen Tag, um eine Entscheidung zu treffen und ermutigt durch zwei liebe Freundinnen, wählte ich am Samstag mit unterdrückter Nummer Dein Handy an. Fast wäre mir das Telefon entglitten, denn ich zitterte am ganzen Leib und dann geschah das unglaubliche, ich hörte Deine Stimme. Mein erster Gedanke war: Er lebt!
Aber ich realisierte auch direkt, dass Du nicht sprechen konntest. Auch wenn Du sagtest, dass es Dir gut gehe, war es für mich nicht überzeugend. Und ich legte meine ganze Hoffnung darauf, dass Du sagtest, Du würdest am folgenden Tag anrufen.
Dieser Anruf kam bis heute nicht und ich weiß nicht, wie ich die bisherigen Tage überstanden habe. Wenig Schlaf, sehr wenig Schlaf und der wenige auch noch voller Alpträume. Stundenlang vor dem Internet, um die aktuelle Situation in Deinem Land zu verfolgen. Und dabei immer wieder neue Meldungen, die mir mehr und mehr die Hoffnung nehmen, Dich jemals wieder zu sehen. Eine Zeit geprägt durch ganz viel Angst und Ungewissheit. Lebst Du noch, bist Du in Gefangenschaft? Werde ich je erfahren was passiert ist?
Wie ferngesteuert bewege ich mich durch jeden Tag, das Handy immer parat, um bloß nicht zu verpassen, wenn es doch ein Lebenszeichen geben sollte. Ständig von Verzweiflung und einem Fünkchen Hoffnung umgeben. Ohnmächtig. Und es gibt niemanden, den ich aus Deinem Umfeld nach Dir fragen könnte. Verdammt, warum hab ich nicht noch mehr darauf bestanden, die Nummer Deiner Schwester zu bekommen? Von ihr bleibt nur eine alte, nicht mehr aktuelle Adresse. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll…

Donnerstag, 3. Dezember 2009

GENAUSO

Genauso still wie es hier seit über einer Woche ist, genauso still fühlt es sich in mir an.
Genauso dunkel wie die Jahreszeit gerade ist, genaus dunkel sieht es in mir aus.
Genauso kalt wie das Wetter geworden ist, genauso kalt fühlt es sich in mir an.

Und die Hoffnung, dass es wieder anders/besser wird, ist mir zwar intellektuell bewußt, aber es fühlt sich einfach nicht so an als könnte es jemals wieder besser werden.....

Donnerstag, 19. November 2009

SO LANGSAM...

...wandelt sich die Sorge in ein eher wütendes Gefühl.
Ein Wort geistert rund um die Uhr in meinem Kopf herum: WARUM?

Dienstag, 17. November 2009

WAS SOLL ICH NUR MACHEN ?

Was ist passiert?
Ich hoffe so sehr, dass Dir nichts passiert ist und es Dir gut geht.
Du antwortest nicht mehr auf SMS und ans Telefon gehst du auch nicht.
Was ist passiert?
Warum solltest Du wortlos den Kontakt abbrechen, nachdem du zehn Jahre nach mir gesucht hast?
Das macht alles keinen Sinn.
Ich fühle mich elend. Und ich kann nichts dagegen tun, weil ich eben nur diese eine Nummer von Dir habe.
Fühle mich ohnmächtig, hilflos – auch etwas verzweifelt.
Was soll ich bloß machen?

Sonntag, 15. November 2009

RATLOS

Wie oft und wie viele SMS darf ich schicken, ohne lästig zu wirken?
Irgendwie halte ich diese einseitige, unerklärliche Funkstille sehr schlecht aus…

Samstag, 14. November 2009

IM WIRRWARR DER GEFÜHLE

Eigentlich weiß ich außer ein paar Eckdaten nichts von Deinem jetzigen Leben.
Und die kurzen Momente am Telefon, die wir so zwei bis drei Mal im Monat teilen, lassen mich auch nicht mehr davon erfahren. Du hast Recht, Du hast Dich wirklich wenig verändert und bist noch immer ein sehr ruhiger Mensch geblieben.
Und gerade das wenige Wissen um Deinen heutigen Alltag machen es mir von Zeit zu Zeit so schwer. Es gibt so viele Fragen, die ich Dir gerne stellen würde, aber bis wir uns wirklich einmal wieder von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen werden, wird sicher noch viel Zeit vergehen.
Danach werde ich sicher auch verstehen, warum Du es nicht schaffst, mir die Adresse Deiner Schwester zu geben, damit ich endlich meine Gefühle wenigstens auf Papier zu Dir schicken kann. Und ich werde dann auch verstehen, warum auf meine manchmal sehr traurigen und einsamen SMS keine Antwort kommt. Und ich werde auch verstehen, warum Deine SMS so selten geworden sind.
Aber sei Dir dessen gewiss, ich spüre genau, dass Deine Gedanken bei mir sind. Ich glaube, dass ich es sonst auch nicht aushalten könnte!
Es ist wirklich alles ziemlich verrückt und ich hätte nie geglaubt, dass ich einen Menschen, den ich seit gut zehn Jahren nicht mehr gesehen habe, so sehr vermissen kann. Die Gefühle, die damals aus Vernunftgründen mehr oder weniger „abgeschaltet“ wurden, erfüllen mich nun wieder als wäre das alles gestern gewesen. Hätte mir das mal jemand vorhergesagt, dann hätte ich demjenigen sicher einen Vogel gezeigt.
Alles eine ziemlich ambivalente Geschichte, denn so sehr ich glücklich darüber bin, dass wir wieder in Kontakt sind, so sehr leide ich auch darunter, dass es immer noch eine aussichtslose Liebe zu sein scheint.

Twa7achtek

Là où l’amour l’emporte

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Das Leben . . .
"Das Leben hat mich nicht immer angelächelt, aber ich...
Amal - So, 12. Jan, 20:12
Es bleibt dabei . . .
Tage, Monate, Jahre und auch viele Kilometer können...
Amal - Mo, 17. Jun, 16:15
Wie wahr. . .
♥ "Es gibt Augenblicke, in denen das Leben Menschen...
Amal - Di, 14. Aug, 12:40
Quelle Surprise!
Das Handy klingelt - besser gesagt, es wird angeklingelt. Einmal,...
Amal - Do, 9. Aug, 23:39
WANN.....
Amal - Fr, 12. Aug, 17:20

Links

Web Counter-Modul

Ohrwurm aktuell


Johannes Oerding
Für immer ab jetzt

Lektüre Aktuell


Gaby Sonnenberg, Jürgen von der Lippe
Der Krankentröster

Leinwand aktuell


Das hält kein Jahr

Suche

 

Status

Online seit 5650 Tagen
Zuletzt aktualisiert: So, 12. Jan, 20:12

Angeschaut
Erinnerungen
Genau
KUNSTvoll
R.
Schöne Töne
SINNvoll
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren